Walking Pads vergleichen: was im Datenblatt zählt

Neun flache Pads ohne Säule, sechs Zeilen im Datenblatt, die sie wirklich trennen.

Von Telse Brakhage · Stand 26.10.2026 · 4 Minuten zu lesen

Was ein Walking Pad von einem Laufband unterscheidet

Ein Walking Pad ist ein flaches Band ohne Säule und ohne Handlauf. Es liegt direkt auf dem Boden, wird meist über eine Fernbedienung oder eine App gesteuert und ist zum Gehen gebaut, nicht zum Laufen. In diesem Vergleich zählt ein Gerät als Walking Pad, wenn es insgesamt höchstens 25 cm hoch ist. Neun Modelle von Sportstech, Urevo und WalkingPad erfüllen diese Bedingung. Was sie voneinander trennt, steht in wenigen Zeilen des Datenblatts: Lauffläche, Höchsttempo, Nutzergewicht, Bauhöhe, Gerätegewicht und Steigung. Die Motorleistung gehört ebenfalls dazu, sagt aber weniger aus, als die Zahl vermuten lässt.

Die Lauffläche zuerst

Die Fläche, auf der Sie gehen, lässt sich später durch nichts ausgleichen. Deshalb lohnt es sich, mit ihr anzufangen. Bei den Pads im Vergleich ist 100 x 40 cm das übliche Maß, so beim Sportstech sPad500, beim Sportstech sWalk und beim Urevo SpaceWalk 5L. Das Urevo CyberPad for Office legt in der Breite zu und kommt auf 100 x 42 cm. Kürzer fällt das Sportstech Walkmate mit 90 x 40 cm aus, deutlich länger das WalkingPad Z1 mit 121 x 40 cm.

Wer mit langen Schritten geht oder beim Telefonieren gern das Tempo anzieht, gewichtet die Länge höher als die Breite. Für ruhiges Gehen am Schreibtisch genügen 100 cm meistens, bei großer Schrittlänge ist jeder zusätzliche Zentimeter willkommene Reserve.

Tempo: wie schnell ein Pad wird

Walking Pads enden früh. Die häufigste Obergrenze im Feld liegt bei 6 km/h, etwa beim Sportstech sWalk Lite, beim Walkmate und beim Z1. Das CyberPad for Office nennt 6,4 km/h, Sportstech gibt für das sPad500, das sWalk und das Sportstech WoodPad Pro 8 km/h an. Alle neun starten bei 1 km/h.

Zum Gehen reicht dieser Bereich. Wer aber zwischendurch ein paar Minuten traben möchte, findet in dieser Bauart wenig Spielraum und schaut besser bei den klappbaren Modellen mit Handlauf nach, von denen mehrere bis 12 km/h reichen.

Nutzergewicht und Bauhöhe

Das zulässige Nutzergewicht reicht bei den Pads von 110 kg beim Z1 bis 181 kg bei den beiden Urevo-Modellen CyberPad for Office und SpaceWalk 5L. Das sPad500 liegt mit 180 kg fast gleichauf, die übrigen Pads von Sportstech nennen 150 kg. Die Zahl beschreibt die Grenze, die der Hersteller für Gurt, Rahmen und Motor angibt. Liegen Sie nahe an dieser Grenze, wählen Sie ein Modell mit deutlichem Abstand nach oben.

Die Bauhöhe entscheidet, ob das Pad unter ein Sofa, ein Bett oder einen Schrank passt. Am flachsten ist das Z1 mit 10,6 cm, dahinter folgen das Walkmate mit 11 cm und das sWalk mit 11,5 cm. Die Modelle mit elektrischer Steigung bauen höher: 15,5 cm beim SpaceWalk 5L, je 16 cm beim sPad500 und beim CyberPad for Office. Messen Sie den Spalt unter dem Möbelstück, bevor Sie sich festlegen, und rechnen Sie einen Zentimeter Luft dazu.

Gewicht und Faltung

Ein Pad, das Sie jeden Tag hervorziehen, sollte sich ohne Mühe bewegen lassen. Mit 15,8 kg wiegt das Walkmate am wenigsten von den neun, das CyberPad for Office mit 28,6 kg am meisten. Dazwischen liegen die meisten Modelle bei 20 bis 25 kg.

Drei Pads lassen sich zusätzlich in der Mitte falten. Das Sportstech sWalk Fold misst gefaltet 63 x 53 x 21 cm, das WoodPad Pro 75,5 x 54,5 x 17,5 cm, das Z1 81 x 56 x 13,8 cm. Gefaltet werden sie kürzer, dafür höher. Passt die Ecke im Flur, aber nicht der Spalt unter dem Sofa, ist ein faltbares Pad die bessere Wahl.

Steigung und Motor

Bei der Steigung gibt es drei Gruppen. Das sWalk Fold, das WoodPad Pro und das Z1 haben keine. Das sWalk, das sWalk Lite und das Walkmate lassen sich manuell anwinkeln, mit 5 bis 7,5 %. Elektrisch verstellen das sPad500 bis 15 %, das CyberPad for Office bis 14 % und das SpaceWalk 5L bis 9 %.

Die PS-Zahl lesen Sie mit Vorsicht. Alle drei Marken nennen die Spitzenleistung, beim Z1 sind es 0,75 PS, beim sPad500 2,5 PS. Wie viel der Motor über längere Zeit leistet, veröffentlicht keiner der drei Hersteller. Warum das so ist und was die Zahl trotzdem verrät, erklärt der Ratgeber zu PS, Dauerleistung und Spitzenleistung.

So ordnen Sie die Zeilen

Bringen Sie die Zeilen in die Reihenfolge Ihres Alltags. Steht das Pad unter dem Schreibtisch, zählen Bauhöhe und Lautstärke mehr als das Höchsttempo. Muss es nach jeder Nutzung in einen Schrank, entscheidet das Gerätegewicht. Wer schwer ist, beginnt beim Nutzergewicht und streicht alles, was zu knapp bemessen ist. Erst danach lohnt der Blick auf App, Fernbedienung und Programme.

Fehlt eine Angabe im Datenblatt, steht auf der Modellseite „nicht angegeben“. Eine fehlende Zahl ist kein schlechter Wert, sie lässt sich nur nicht vergleichen. Fragen Sie in diesem Fall beim Hersteller nach, bevor Sie eine Entscheidung auf diese Zeile stützen.

Walking Pads vergleichen: was im Datenblatt zählt

Die Modelle aus diesem Ratgeber

ModellTempoLaufflächePreis
sPad500 Walking PadSportstech1 bis 8 km/h100 x 40 cmab 288 €
sWalk Walking PadSportstech1 bis 8 km/h100 x 40 cmab 249 €
UREVO SpaceWalk 5L Smart Walking PadUrevo1 bis 6 km/h100 x 40 cmab 300 €
UREVO CyberPad for Office Smart LaufbandUrevo1 bis 6,4 km/h100 x 42 cmab 500 €
Walkmate Walking PadSportstech1 bis 6 km/h90 x 40 cmab 166 €
WalkingPad Z1 Klappbares Laufband für SchreibtischWalkingPad1 bis 6 km/h121 x 40 cmab 539 €
sWalk Lite Walking PadSportstech1 bis 6 km/h100 x 40 cmab 186 €
WoodPad Pro Walking PadSportstech1 bis 8 km/h100 x 40 cmab 399 €
sWalk Fold Walking PadSportstech1 bis 6 km/h100 x 38,5 cmab 299 €

Preisangabe vom 26.10.2026.

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